SCHRIFTGRÖSSE - +

Problemlast

Aufgrund der gemachten Studien geht man in der Schweiz von 120‘000 Personen aus, die einen pathologischen oder problematischen Konsum betreiben. In der Schweiz wurden 2012 CHF 2.8 Mrd. für Lotterien und Wetten ausgegeben. Die jährlichen Bruttoausgaben pro Kopf der Gesamtbevölkerung stiegen von CHF 172.- (1998) auf CHF 344.- (2012).

Im Kanton Zürich geht man von ca. 14‘000 süchtigen Spielerinnen und Spielern aus. In der Stadt Zürich beläuft sich die Schätzung ohne die Berücksichtigung der unregelmässigen Verteilung zwischen Stadt und Land auf ca. 4‘000, in der Stadt Winterthur auf ca. 1‘000 Personen.

Die Bruttospielerträge von Swisslos und der Loterie Romande beliefen sich 2014 auf CHF 956 Mio. Der Bruttospielertrag der Schweizer Casinos betrug 2014 CHF 710 Mio. Davon fliessen durchschnittlich 50% als Steuern an den Bund. Der Bruttospielertrag ist nach Einführung des Rauchverbotes  in den Casinos und wegen dem schwachen Euro leicht zurückgegangen. Welche Summen in die weltweiten Onlineangebote und in illegale Spiele gesteckt werden, ist unbekannt.

Quellen:

Schlussbericht Spielsucht Brodbeck Znoj 2007

Schlussbericht Glückspiel Verhalten und Problematik in der CH  2009 ESBK

Glücksspiel: Verhalten und Problematik in der Schweiz. Ausführliche Zusammenfassung. (PDF, 407.72 KB) Institut Ferarihs, Villars-sur-Glâne, September 2014

Glücksspiel: Verhalten und Problematik in der Schweiz. Schlussbericht. (PDF, 2.07 MB) Institut Ferarihs, August 2014

Zentrum für Spielsucht und andere Verhaltenssüchte, RADIX, Pfingstweidstr. 10, 8005 Zürich

Tel. Beratung 044 202 30 00, spielsucht-behandlung@radix.ch, Tel. Prävention 044 360 41 18, spielsucht-praevention@radix.ch

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