SCHRIFTGRÖSSE - +

Suchtentwicklung

Spiel mit Genuss
Das Spiel ist geprägt von Spass und Unterhaltung - der jederzeit mögliche hohe Gewinn sorgt für Spannung und Genuss.
Am Anfang einer Spielerkarriere steht manchmal ein grosser Gewinn, der das Selbstwertgefühl stärken kann. Obwohl dieser zufällig passierte, wird er als Folge des eignen Handelns interpretiert.
 

Problematisches Spielverhalten
Tatsächliche Verluste werden beschönigt und der Spieler oder die Spielerin glauben weiterhin daran, zu gewinnen. Der Einsatz wird gesteigert, um die Gewinnwahrscheinlichkeit vermeintlich zu erhöhen und vorangehende Verluste zu decken. Lügen und Rechtfertigungen bis zur Straffälligkeit dienen zur Mittelbeschaffung, die meist nur dem Zweck dient: Weiterspielen zu können.
Der Spieler oder die Spielerin entfernt sich zusehends von Familie und Freunden, um den Vorwürfen und seinem Schuldbewusstsein auszuweichen.
 

Pathologisches Spielverhalten
Die Überzeugung, mit dem Spielen aufzuhören, sobald die Schulden zurückbezahlt sind, wird aufrechterhalten. Das Spielen kann nicht mehr kontrolliert werden und wird zum alleinigen Lebensinhalt. Abgelöschtheit und Überaktivität sowie physische Erschöpfung bis zu Suizidalität prägen diese Phase. Der Verlust von Beziehungen, Arbeit, Wohnung und sozialer Anerkennung sind die Folge.

Zentrum für Spielsucht und andere Verhaltenssüchte, RADIX, Pfingstweidstr. 10, 8005 Zürich

Tel. Beratung 044 202 30 00, spielsucht-behandlung@radix.ch, Tel. Prävention 044 360 41 18, spielsucht-praevention@radix.ch

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