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Sensibilisierungskampagnen zum Thema Glücksspielsucht

SOS-Spielsuchtkampagne 2016

Persönlich und authentisch: Drei verschiedene Personen berichten über das Thema "Glück.Spiel.Sucht": Filme anschauen

Dieses Jahr wurde die Kampagne durch ein Onlinemarketing und eine Landingpage erweitert. Im Zeitraum Ende Oktober, Anfang November 2016 wurden in rund 210 Gastrolokalen im Kanton Zürich Bieruntersetzer, Cards for free und Kleinplakate mit den zwei Motiven Whiskyglas, Tablettendose verbreitet. Ziel der Kampagne war eine Sensibilisierung der vom Glücksspiel angezogenen Bevölkerung, welche auf den beschriebenen Kanälen erreichbar ist. Das Glücksspiel wird als „Droge“ (Genussmittel, Rauschmittel) visualisiert. Die Kontextverschiebung erzeugt einen Irritationseffekt, welcher die Assoziation einprägen soll. Die adaptierte Handlungsanleitung „spielsucht-radix.ch hilft.“ soll die Konsumenten dazu animieren, die Website des Zentrums mit dem Selbsttest in Migrationssprachvarianten und Hilfsangeboten zu besuchen.


SOS-Spielsuchtkampagne 2015

Die Sensibilisierungskampagne 2015 wurde im Juni in den 10 Zentral- und Nordschweizer Kantonen umgesetzt. Das Zentrum für Spielsucht und andere Verhaltenssüchte hat die adaptierte Kampagne im November 2015 umgesetzt.  
Parallel zu den Materialien wurde eine Kinowerbung (Cinesound 10 Sekunden) vor dem Film „007 Spectre“ geschaltet. Ebenso wurde im Zeitraum der Verbreitung eine Medienmitteilung mit Verweis auf die migrationsspezifischen Gefahren der Glücksspielsucht und die Kampagne an die Zeitungen, Websites und Journale der Migrationscommunities herausgegeben. Die Website des Zentrums, welche in dieser Zeit als „Landingpage“ funktionierte, wurde visuell durch die drei Motive und den Kinospot ergänzt, um die Orientierung von Hilfesuchenden zu erleichtern.


Präventionslos 2015
Ziel der Kampagne „Präventions-Los“ ist einerseits die Sensibilisierung der Swissloskundschaft auf den feinen Unterschied zwischen verantwortungsvollem und problematischem Spiel und andererseits die Reflexion ihres eigenen Spielverhaltens. Im Kanton Zürich ist von rund 14‘000 problematischen oder pathologischen (süchtigen) SpielerInnen auszugehen. Diese Personen können an den Kiosken gezielt erreicht werden, weil die Erfahrung zeigt, dass ProblemspielerInnen und deren Angehörige neben verschiedenen Glücksspielen auch Produkte von Swisslos (Lotterien, Wetten, Lose) konsumieren.
Auf dieser Grundlage und im Austausch mit Swisslos, Valora (Kioskbetreiber) und dem Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich (ISPMZ) wurde die Kampagne  „Präventions-Los“ entwickelt. Ein Testlauf wurde durchgeführt und von der Sozialforschungsfirma Landert Brägger Partner evaluiert.
Die „Präventions-Lose“ wurden an 7 unterschiedlichen Tagen an den rund 250 Valora-Kiosken des Kantons Zürich abgegeben werden, womit bis zu 70‘000 Personen pro Tag erreicht werden konnten.

 

Zentrum für Spielsucht und andere Verhaltenssüchte, RADIX, Pfingstweidstr. 10, 8005 Zürich

Tel. Beratung 044 202 30 00, spielsucht-behandlung@radix.ch, Tel. Prävention 044 360 41 18, spielsucht-praevention@radix.ch

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